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Trauerbegleitung
Einige wichtige Aussagen für die Begleitung Trauernder

Der beste Trost für einen Trauernden ist es, ihn getrost trauern zu lassen.
Trost ist auch, zu sagen, daß es keinen Trost gibt. Untröstlichkeit wird damit zugestanden.
Versuche nicht, irgend etwas Positives am Tod des Verstorbenen zu finden.
Klage über den Verlust braucht Gehör. Eine verhinderte Klage behindert das Leben.

-Etwas besonders Schmerzhaftes wird oft solange wiederholt, bis es erträglicher
geworden ist.
-Im wiederholten Erzählen und Benennen selbst liegt heilende Kraft.

- Gestatte dem Trauernden, soviel Trauer auszudrücken, wie er gerade empfindet.
Auch, wenn das Gespräch von Tränen begleitet ist:
- "Es gibt keinen größeren Trost, als einen Trauernden zum Weinen zu bringen."
- Halte Deine Hilflosigkeit aus - mehr mußt du ja nicht aushalten.
- Du kannst sagen, daß du dich hilflos fühlst, daß du aber dennoch für den Trauernden
da sein wirst. Sei ein Begleiter - kein Leiter.
- Wechsele nicht das Gesprächsthema.
- Vermeide es nicht, den Namen des Verstorbenen zu erwähnen aus Angst, du
könntest damit an den Schmerz erinnern - er ist ohnehin nicht vergessen.
Der Name ist direkte Erinnerung.
- Erinnerung ist ein kostbares Geschenk.
Erzähle von Begegnungen, die Du mit dem Verstorbenen erlebt hast.
Damit schenkst du dem Trauernden Bilder der Erinnerung.

- Spiele nie den Besserwisser. Denn du weißt es nicht besser.
- Gute Hilfe ist Hilfe zur Selbsthilfe - alle anderen Arten von Hilfe sind Einmischung.
- Wenn du sagst: "Ich weiß, was Du empfindest", sagst du die Unwahrheit, denn du
kannst den Schmerz des Anderen bestenfalls ahnen.

Nur der Trauernde selbst wird im Lauf der Zeit dem Sinnlosen so etwas wie neue Sinnfindung für sich abringen können. Du kannst ihm nicht den Sinn nennen.
Schreibe einem Trauernden nicht vor, was er eigentlich fühlen oder tun sollte.
Weise nicht darauf hin, was und wen er noch alles hat. Die Trauer über den Verlust wird nicht sofort durch die Liebe und die Wertschätzung für die Menschen, die man noch hat, erleichtert.

Sprich aber mit ihm über die ganz besonderen, einmaligen Qualitäten dieses Verstorbenen, um den er trauert.
Sage nicht: "Geht es dir immer noch nicht besser?" oder irgend etwas ähnliches, was die Gefühle des Trauernden beurteilt. (Bedenke, dass der oder die Verstorbene für den Trauernden ja auch "immer noch tot" ist.)
Erlaube einem Trauernden, über den Menschen, den er verloren hat so viel und so oft zu sprechen, wie er möchte.
Erwarte nicht, daß nach dem sogenannten Trauerjahr alles wieder gut sein soll.
Oft wird schon bald nach dem Verlust ein Betroffener aufgefordert, zur Normalität zurückzukehren. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass das, was jetzt für den Trauernden "normal" ist, niemals wieder das sein wird, was es zuvor war.
Trauer und Verlustgefühle kommen in Wellen und unerwartet - immer wieder im Leben.

Hamburg, August 2002
Zusammengestellt von Leonore Matouschek,
aus der Arbeit mit Trauernden.
Sonstige Quellen: H. Pera, C. Student, J .Zink, GEPS, Verwaiste Eltern.
Suche in trauerkreis.de

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