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Gesegnete o. frohe Ostern?
Frohe Ostern?
Gesegnete Ostern?


Es gehört zu den guten Traditionen unserer Kirche, sich an bestimmten Feiertagen des Jahres ein „gesegnetes Fest“ zu wünschen. Nicht selten hört man bei den Begrüßungen an hohen kirchlichen Feiertagen aber auch ein „Frohes Fest“.

Gibt es da einen Unterschied?

Natürlich kann ich mich gut an meine Jugendzeit erinnern. Da ging ein „frohes Fest“ zu wünschen, leichter über die Lippen als ein „gesegnetes Fest“. Aber schaut man ein wenig tiefer hinter die Worte, erkennt man deutlich Unterschiede.

Segen ist nicht eine Erfindung der Glaubensväter. Unter dem Segen versteht man die Zuwendung göttlichen Heilsgutes an die Menschen. Gott segnete beispielsweise den 7. Tag (1.Mose 2,3), die Tiere (1. Mose 1, 22) oder das Brot und das Wasser (2. Mose 23,25). Die Kraft des Segens geht auf den Gesegneten über und kann sich auch auf die Nachkommen auswirken (5.Mose 28,4).

Der Christ erstrebt den Segen. Wie wichtig sind uns die Segenshandlungen der Hl. Taufe, der Hl. Versiegelung, des Hl. Abendmahls und die Segenswünsche zu bestimmten Anlässen. Der ausgesprochene Segen ist nicht nur den priesterlichen Ämtern vorbehalten, jeder Christ kann und darf segnen – und hat die Vollmacht zu segnen.

Segen hat immer göttlichen Ursprung.

Wir werden den Segen aber nicht von irgendjemandem annehmen. Segen braucht eine Vollmacht. Ich muss vertrauen haben in den, der mich segnet. Vater, Mutter, Großeltern, die Seelsorger, von ihnen nehmen wir gerne Segenswünsche an.

Wenn ich Segen hinnehme, hoffe ich, dass mein Leben gelingt und an ein gutes Ziel führt, dass ich innerlich an Kraft zunehme. Dass Gott mich begleitet und ich seine schützende Hand über mich weiß. Dass ich die Augen geöffnet bekomme für die göttlichen Geheimnisse, seine Nähe spürbar fühle und das geistliche und leibliche Wohl und Gut erfahre.

Wie oberflächlich sprechen wir selbst Segenswünsche aus? Wie wenig bewusst nehmen wir den Segen hin? Segen kann ich nur dann erleben, wenn ich mich für diesen öffne, ihn bewusst ausspreche oder in mir aufnehme.

Wie wenig empfindsam nehmen wir zumeist die guten Anwünschungen zum Geburtstag, die Segenswünsche der Seelsorger und unserer Mitgeschwister zu den Festtagen – ja selbst den Schlusssegen nach jedem Gottesdienst hin.


„Ich lasse dich nicht – du segnest mich denn….“ (1. Mose 32,26,29)
kennzeichnet die Einstellung und innere Haltung
um vollen Segen zu erhalten
und
die Segenswirkungen zu erleben.

In diesem Sinne,
allen ein

„gesegnetes Osterfest!“




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