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Tod des Kindes

Weltgedenktag für Kinder 2009


Beim Verlust eines geliebten Menschen erleben die Betroffenen zu allermeist intensives Leiden, oft Hilflosigkeit, erstarrende Ohnmacht bis hin zur völligen Verstummung über das Trauma des Verlustes.

Die heftigsten Reaktionen aber löst immer der Tod eines geliebten Kindes aus.

Für diesen Schock, tiefste Verzweiflung und heftigstem Schmerz - gibt es keine Worte.
Nichts kann auch nur annähernd diese Lebenskatastrophe, diese Leere im Alltag, beschreiben.

Eltern und hier besonders Mütter, leiden durch das starke emotionale Verbundensein und das größere Verantwortungsgefühl sehr intensiv. Sie empfinden den Verlust gleichsam wie das Wegsterben eines Teils ihrer selbst, einer Amputation gleich. Besonders belastend und widernatürlich ist für die Eltern, dass ein Stück Zukunft stirbt und Lebensentwürfe plötzlich zusammenbrechen.

Schmerz, Trauer, Wut, aber auch tiefe Schuldgefühle können die Folgen eines Kindsverlustes sein. Die Annahme, dass Ehepartner nun stärker zusammenrücken, trifft oft nicht zu. Schuldzuschreibungen, Spannungen und das gegenseitige Abgrenzen führen oft zu unerträglichen und zusätzlichen Belastungen. Trauerreaktionen von Müttern und Vätern sind unterschiedlich.
Während der eine Partner über den Verlust reden möchte, zieht sich der andere in sich zurück. Jeder trauert auf seine Weise intensiv und dabei kann auch die nicht offensichtliche Trauer, trotzdem sehr tief und vom Umfeld unbemerkt bleiben. Trennungen sind vor diesem Hintergrund leider nicht selten.




Fehlgeburten und Totgeburten
(Sternenkinder)

Unbemerkt von vielen ist die Trauer nach Fehl- oder Totgeburten. Das Umfeld und auch das medizinische Personal macht sich vorrangig um die Gesundheit der Mutter Gedanken. Das ein Kind, wenn auch noch nicht fertig ausgereift aber doch ein einmaliges Wesen, in die andere Welt abberufen wurde, wird verdrängt. Der Verlust des Kindes wird bagatellisiert. Die medizinische Diagnose, dass einer baldigen, erneuten Schwangerschaft nichts mehr im Wege steht, hebt manchmal auch die Ehemänner aus der Hilflosigkeit.

Mütter und viele Väter möchten nach einem solchen Verlust über ihre Trauer sprechen, rituell Abschied nehmen und ….einfach nur Trauern. Der Verlust wird vom Umfeld aber nicht wahrgenommen und das Trauern als fehlplaziert und nicht erachtenswert angesehen.

Trauer um das vorausgegangene Kind braucht Rituale die helfen, den Tod eines geliebten Kindes zu bewältigen. Auch der Weltgedenktag für Kinder ist ein wunderschönes, ein sanftes Ritual, dass Orientierung gibt und das Gefühl freisetzt, in einer Gemeinschaft Gleichempfindender und mittrauernder Menschen geborgen zu sein. Darum wird jeweils am zweitem Sonntag im Dezember, am

Sonntag, den 13. Dezember an vielen Orten um 19:00 Uhr

eine Kerze ins Fenster gestellt, um aller verstorbenen Kinder zu gedenken. Wenn in der einen Zeitzone die Kerzen erlöschen, werden in der anderen die Kerzen entzündet, so dass ein Band aus Kerzenlicht 24 Stunden lang die Welt umarmt.

Auch wir verbinden uns am kommenden Sonntag mit allen Eltern, Geschwistern, Omas und Opas und allen anderen, die um ein Kind trauern sehr herzlich. Wir wünschen euch eine liebevolle Verbindung in die Jenseitsbereiche zu euren Kindern, die getragen ist von tiefster Liebe und herzlichem Empfinden.

Wir wünschen Euch, dass sich die Grenze zum Jenseits für Augenblicke in Euerm Innern öffnet, der Himmel frei wird und den Blick freisetzt auf das Liebste, das Daheim und in Gott und seinem Sohn Jesus Christus geborgen ist. Unser Gebet begleitet Euch.

Mit leisen Grüßen

Euer
Team Trauerkreis





Quellenangabe:
"Komplizierte Trauer" Hansjörg Znoj
"Beratung und Therapie in Trauerfällen, J.William Worden
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