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Umgang mit Trauernden
Über den hilfreichen Umgang mit Trauernden
Was du tun und lassen solltest



Was du tun solltest

• Wer Trauernde begleiten will, braucht Zeit sowie äußere und innere Ruhe (Gemeinschaft auch einmal „ohne Worte“ – nur da sein).

• Zeige Trauernden deine aufrichtige Anteilnahme und Fürsorge.

• Stell dich zur Verfügung um zuzuhören.

• Sage ihnen, dass dir das, was ihren Verstorbenen geschehen ist, leid tut und dich der Schmerz, den sie jetzt erleiden, tief berührt.

• Erlaube ihnen, soviel Trauer auszudrücken, wie sie jetzt gerade empfinden und mit
dir teilen möchten.

• Sei offen für vielleicht vorhandene Wut, Zweifel an Gott oder Gefühle der Schuld –
höre zu, ohne eigene Bewertungen und ohne Patentrezepte dagegen zu halten.

Akzeptiere, dass es sich jetzt so für die Trauernden anfühlt. (Diese Gefühle können
wir nicht mit dem Glauben an das Evangelium „bekämpfen“, nur der Trauernde selbst wird im Lauf der Zeit in dem scheinbar „Sinnlosen“ so etwas wie einen neuen Sinn finden).

• Ermutige die Trauernden, mit sich selbst Geduld zu haben und nicht zuviel von sich
selbst zu verlangen.

• Hab auch du mit ihnen Geduld. Für die Trauernden beginnt die Trauerarbeit oft erst
richtig, wenn die Menschen der Umgebung den Verlust schon längst verarbeitet oder
sogar vergessen haben.

• Erlaube ihnen, über den oder die, die sie verloren haben, so viel und so oft zu
sprechen, wie sie es wünschen.

• Der beste Trost für die Trauernden ist der, sie getrost trauern zu lassen.





Was du nicht tun solltest


Versuche nicht (hier sind besonders die Seelsorger angesprochen), mit Bibelzitaten den Tod zu erklären oder zu rechtfertigen. Gehe Trauernden bitte auch nicht aus dem Weg! Gehe auf sie zu und sage es Ihnen offen, wenn du keine Worte für sie hast. Trost braucht oft keine Worte - sei einfach "da"!

• Akzeptiere, dass Trauernde „anders“ sind (Wut, Zorn, Freude, Angst, reizbar), nimm
sie an, so wie sie sind!

• Lass dich nicht durch dein eigenes Gefühl der Hilflosigkeit davon abhalten,
Trauernden hilfreich die Hand zu reichen.

• Sage nicht, du wüsstest, was sie empfinden! Alle Trauernden erleben den
Verlustschmerz ganz persönlich mit ihrer eigenen Lebensgeschichte. Du kannst aber
sagen, dass du versuchen willst, dich in ihren Schmerz hineinzufühlen. Es gibt nicht "die Trauer".
Trauer ist so unterschiedlich wie der Fingerabdruck eines Menschen.

• Schreibe ihnen nicht vor, was sie eigentlich fühlen oder tun sollten. Gib keine
Ratschläge über von Trauer ablenkende Unternehmungen.

• Wechsele nicht das Gesprächsthema, wenn sie auf ihre Verstorbenen zu sprechen
kommen.


Folgende, sicherlich tröstlich gemeinte Sätze sollten nicht undifferenziert verwendet
werden:
-

- Er / sie hat es ja jetzt gut.
- Es ist das Beste für ihn / sie.
- Das ist doch schon so lange her.
- Das Leben geht weiter.
- Die Zeit heilt alle Wunden
- Gott macht keine Fehler.
- Du musst nach vorne sehen.
- Suche Dir einen neuen Partner.
- Du hast doch jetzt endlich Zeit zu tun, was du schon immer wolltest.
- Geht es dir immer noch nicht besser!? (Bedenke, dass der Verstorbenen ja immer
noch tot ist.)

Der Trauernde sieht und erlebt das anders. Versuche nicht, irgendetwas Positives am Tod des Verstorbenen zu finden (es ist ja das Beste für sie/ihn oder „dadurch ist sicher die Seele bewahrt geblieben usw.)


Selbst ratlos sein
und doch viele beraten können.
Selbst gebrochen sein
und doch vielen als Halt dienen.
Selbst Angst haben
und doch vertrauen ausstrahlen.
Das alles ist Menschsein (Christsein),
ist wirklichees Leben.
(Gutl. M.)



Nach einer Übersetzung von Christoph Student (1986) aus:
D.G. Moldow und LM. Martinson: Home Care For Children´s Hospice International, Alexandria / USA 1984
Erweitert und verändert von Werner Biewald / Peter Leusenrink 2008
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