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Meine Heimat ist dort in der Höh´
Unweit meines Wohnortes gibt es eine Fachklinik speziell zur Nachsorge für krebskranke Menschen. Da diese Klinik auf meinem Fahrweg zu unserer Kirche liegt, kam es auch schon vor, daß ich dort stationär behandelte Glaubensgeschwister mit in den Gottesdienst nahm.

Einmal lernte ich eine junge Glaubensschwester - sie war nur zwei Jahre älter als ich - nach dem Gottesdienst kennen, die sich in der besagten Fachklinik schon zum zweiten Male aufhielt.
Sie erzählte mir, daß sie laut ärztlicher Diagnose als austherapiert gelte und keine Heilungschancen mehr beständen. Das Gespräch auf unserem Kirchenparkplatz dauerte mehr als eine Stunde; wir erzählten uns aus unserem Leben, als ob wir uns schon länger kennen würden - es war Sympathie auf den ersten Blick.
Mein Mann und ich waren kurze Zeit später bei einem Priester zum Geburtstag eingeladen, wo auch diese besagte Schwester kam. Ich verwies meinen Mann diskret auf die todkranke Schwester, der daraufhin meinte, sie "schaue aus wie das blühende Leben, man merke ihr überhaupt nicht an, daß sie todkrank ist".
Nach dem Klinikaufenthalt fuhr die junge Glaubensschwester wieder in ihre Heimatstadt, die gute 400 km entfernt lag.

Knapp zwei Jahre vergingen - zwischenzeitlich hatte ich meine Fehlgeburten und Dank der Gebete und der Worte meines Apostels wurde uns unsere Tochter geschenkt - als meine Gedanken wieder an die junge Glaubensschwester gingen. Ich erkundigte mich bei o.g. Priester, von dem ich wußte, daß er Kontakt zu der Glaubensschwester pflegte - er kannte sie von den Klinikaufenthalten bei uns schon länger. So erfuhr ich, daß besagte Schwester am 12. April heimging. Als ich diese Nachricht erfuhr, kamen mir Tränen und das Lied "Meine Heimat ist dort in der Höh´" in den Sinn.

Kurz nach dieser Nachricht hatten wir eine Stammapostelübertragung. Bevor unser lieber Stammapostel das Abendmahl für Entschlafene hielt, erwähnte er das o.g. Lied in seinem Dienen. Ich freute mich sehr, daß mein spontaner Liedgedanke von unserem lieben Stammapostel aufgefaßt wurde. Welch wunderschöne Verbindung in die Ewigkeit.

Als ich vor geraumer Zeit, den errechneten Geburtstermin von unserem Sohn erfuhr, kam mir sogleich der Gedanke an unsere liebe Glaubensschwester in der Ewigkeit: Es ist der 12. April!
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