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Das Leben geht weiter!
Das Leben geht weiter

(Gedanken zum Entschlafenen-Gottesdienst)

Wie oft habe ich diesen Satz bei schweren Schicksalsschlägen im Nachhinein gehört „Das Leben geht weiter“. Dieser Satz drückt einerseits Hoffnungslosigkeit und Kenntnisnahme des nicht mehr Veränderlichen aus, andererseits trägt er die Feststellung in sich, ich kann in diesem Augenblick nicht stehen bleiben – es geht weiter.

Unser christlicher Glaube sagt uns, dass mit dem natürlichen Tod, dem Auflösen des stofflichen Menschen das Leben nicht aufhört, sondern weiter existiert. „Das Leben geht weiter“. Gott hat den Menschen zum ewigen Leben geschaffen und möchte ihn in die Gemeinschaft seiner ewigen Gegenwart führen.

In allen mir bekannten Kulturen gibt es eine Mythologie die außerhalb der Welt der Sterblichen liegt. Das Totenreich. Dieses sind die Bereiche (…“in meines Vaters Haus sind viele Wohnungen“ Joh. 14,2), in das der Mensch nach Eintreten des körperlichen Todes direkt eintreten muss. Wie viele Menschen mögen einmal gelebt und in diese Bereiche gewechselt haben?

"Das Leben geht weiter! "


Ein Mathematikprofessor den ich danach fragte, nannte eine Zahl von ungefähr 50 bis 60 Milliarden Menschen. Eine unvorstellbare Zahl und doch realistisch. Doch nicht jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens ein tiefes Verhältnis zu Gott aufgebaut und ist in „ihm gestorben“. Viele haben Gott in ihrem Leben geleugnet und haben sich seiner Liebe bewusst oder unbewusst entzogen.


Wie der Baum fällt, so bleibt er liegen…

Jesus stellte öfter Vergleiche zwischen Baum und Mensch.

Die Bibel spricht davon „wie der Baum fällt, so bleibt er liegen“ (Pred. 11,3). Ich denke im Jensseitsbereich wird es nicht anders sein.
Die Gesinnung in der ein Mensch zeitlebens gelebt hat, wird sich mit dem natürlchen Tod nicht verändern sondern fortbestehen. Ich kann mir vorstellen, dass ein Mensch, der sich im Leben einer Sucht (einer Sünde, die ihn nicht mehr losließ und die er nicht mehr beherrschen konnte) ausgesetzt hat, wird diese Sucht weiter in sich spüren (*siehe Foto unten)– das ausführende Organ jedoch, der Körper, wird nicht mehr vorhanden sein.b>Dieser Zustand - ein Gefängnis?

„In demselbigen ist er (Jesus Christus) auch hingegangen und hat gepredigt den „Geistern“ im Gefängnis, (1. Petr. 3,19) Die Gemeinschaft der Christen ist eine Gemeinschaft auch mit den uns Vorangegangenen (Römer 14,9), daran ändert auch der Tod nichts. Nicht umsonst ist Christus „Hinabgestiegen in das Reich des Todes“, wie es in der Bibel heißt. Jesus Christus hat seine Möglichkeiten zur Rettung auch im Reich des Todes.

Wie oft hat der Sohn Gottes in seinem irdischen Leben wohl mit den Menschen geredet – doch „sie nahmen ihn nicht auf“. Der Mensch hat von Gott einen freien Willen erhalten. Sie haben die Möglichkeit ihn anzunehmen – aber sie müssen es nicht. Gott hätte mit Leichtigkeit ein Wesen schaffen können, das ihn in aller Tiefe vorbehaltlos lieben und zutiefst verehren würde. Er wollte es nicht. Es sollte ein Wesen sein mit freiem Willen – ihn Gott zu ehren und zu lieben. Viele Menschen sind aber in diesem fernen Verhältnis zu Gott in das Totenreich gezogen.
(Foto sprisi www.pixelio.de)
Bereits im Alten Testament gedachte man der Toten (man betete für sie und brachte Opfer 2. Makk.12, 42,44,46) und auch die Urchristen ließen sich für die Toten taufen (1. Kor.15,29): Intensiv beschäftigte man sich mit dem Jenseits und den Verstorbenen. Auch heute sind die Gnadenmittel Jesu Christi nicht erschöpft und das Erbarmen für die unerlöste Seele im Jenseitsbereich besteht fort.


Warum beten wir für Verstorbene?
Nicht nur im Alten Testament wird davon berichtet, nicht nur in der Urkirche und im Mittelalter wurde für die Verstorbenen gebetet - auch Du hast heute und jetzt die Möglichkeit für die einzutreten, die Gottes Gnade und die Liebe seines Sohnes Jesus Christus nicht kennen lernen wollten oder konnten.

Das sie das Gnadenangebot Jesu, mit ihm in die Gemeinschaft zu treten annehmen können, ihm glauben und vertrauen und so in eine Erkenntnis der Wirksamkeit der Gnade kommen können. Erst dann sind die Grundlagen für Erlösung und Errettung gelegt.

"DAS LEBEN GEHT WEITER"....

Wir glauben - dann aber Freiheit in einer anderen Form, in der Freiheit der Seele, in dem Bewusstsein und Genuß der Gnade, der Vergebung der Sündenschuld.. Wartend. Die Erlöstenen in der Ewigkeit gemeinsam mit den Lebenden auf den Tag der Wiederkunft Christi. Dann geht das Leben weiter - unendlich in anderer Daseinsform und in der Geborgenheit der Liebe Gottes und Jesu Christi.




Diesen Eintrag in ein Gästebuch fand ich heute in einer Soester Kirche. Ein Hinweis, wie hilflos die Sucht schon im Diesseits den Menschen machen kann. Das Wort "Bitte!!" empfinde ich als Hilfeschrei einer verzweifelten Seele.

Der letzte Satz dieses kurzen Absatzes "Ich hoffe auf Deine Gnade" wird bei so manchem Menschen mitgehen in die jenseitige Welt. Dort wird den Gnadesuchenden, nach dem Verständnis unserer Kirche, die göttliche Gnade in den Sakramenten der Kirche Jesu Christi gereicht. Mögen unsere Gebete helfen, dass alle nach Gnade suchenden der Jenseitswelt, die angebotene göttliche Gnade ergreifen können.

(Foto: (c) Frieden 2007)


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