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Was soll ich tun?
Vor 9 Wochen verstarb unsere Mutter im Alter von nur 71 Jahren plöztlich an Krebs. Alles fing letztes Jahr im November an, als Sie öfter ohne Grund immer hinfiel. Sie war vorher fit wie ein Turnschuh.

Mehrere Ärzte haben wir in einem Zeitraum von einem Vierteljahr aufgesucht. Das ist das Alter, das sind die Knochen, das ist die Wirbelsäule, das ist Demenz. Erst in der Uniklinik nach einer Biopsie sagte der Arzt zu mir: Ihre Mutter ist schwer Krank, Sie wird bald sterben.

Nein, doch jetzt noch nicht, dachten wir. Lymphdrüsenkrebs war die Diagnose. Auf alles waren wir vorbereitet, aber dies? Von April bis Juni waren wir jeden Tag und auch meist in der Nacht an ihrem Krankenbett. Mit Bestahlung und Chemo wollte man kämpfen. In der Hämatologie sagte der Chefarzt: Wenn sie das durchhält, dann sind noch 10 bis 15 Jahre drin. Hoffnung machte sich breit. Meine Schwester und ich machten ihr Mut. Der andere Bruder hat sich vor 15 Jahren abgeseilt mit den Worten: Du bist nicht mehr meine Mutter und keinen Kontakt mehr gehabt. Er war immer etwas Besseres. Doch unsere Mutter wollte im Krankenhaus, das wir ihn Informieren.

Sie überstand die Bestahlung ganz locker und auch die erste Chemo. Sie ließ alle Untersuchungen über sich ergehen. Dann kam das Wochenende, wo Sie nur schlafen wollte, nicht mehr wach zu bekommen war. Die Ärzte sagten, daß die Knoten im Kopf explodiert sind nach dem CT. Wir sollten die Nacht bei ihr bleiben. Aber da war doch die Hoffnung und die Äußerung, das Sie 10 bis 15 Jahre noch machen wird?

Wir haben Sie, obwohl die Ärzte dagegen waren, nach Hause gebracht. Einen Tag später schlief Sie friedlich ein. Die Rede bei der Beerdigung habe ich in der Kirche gehalten. Keiner kannte unsere Mutter besser. Meine Schwester war dem Zusammenbruch nahe. Es war für uns ist eine schwere Zeit. Der andere Bruder meldet sich nicht mehr.

Vor zwei Wochen wollte meine Schwester einen Hund und wir suchten einen beim Züchter aus. Sie arbeitet tagsüber, ich in der Nacht. Nur als ich schlafen wollte, war der Hund aktiv. Die Nachtarbeit litt darunter. Vorher machte ich meiner Schwester klar, dass Sie sich das gut überlegen soll, es kann kein Ersatz für eine verstorbene Mutter sein. Doch Sie wollte - und ich mußte Sie dabei unterstüzen.

Nun hat mich eine Lungenentzündung eingeholt, ich kann kaum einmal durchschlafen. Ich sprach mit meiner Schwester, das ich das nicht schaffe mit dem Tier. Dann gib ihn zurück, du bist dann für mich gestorben, sagte Sie. Es tat mir so weh und immer öfter wünschte ich mir, bei unserer Mutter zu sein. Was hält mich den noch hier? Nun habe ich auch noch meine Schwester verloren und ich weiß nicht mehr weiter. Was mache ich falsch?

Gib es jemanden, der mir helfen kann.
uweniering98@yahoo.de
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