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Nur Träume?

Wie ich bereits erzählte ging unsere Tochter vor sechs Jahren heim.Und bis dahin hatte ich immer nicht wirklich daran geglaubt, das auch mal unsere Lieben sich melden könnten.Nun ist nicht jeder Traum solch ein Geschehen, doch manchmal passiert es eben doch.

Kurz nach dem Krankenhausaufenthalt geschah es mir eines nachts, das ich nicht wußte ob ich träume, oder hellwach bin. Da standen mein Vater und mein Großvater vor mir, zum greifen nah. Auf meine erstaunte aber verständlicherweise freudige Frage,was sie denn zu mir führe, sah ich plötzlich auch, das mein Vater auf dem Arm ein Baby hielt. Jetzt war es mit meiner Fassung ganz vorbei. Ich wollte mein Kind sehen , ja wenn möglich in den Arm nehmen.Mein Vater aber schüttelte den Kopf.\\\"Nein, noch ist diese Zeit nicht gekommen!\\\"

Jetzt verstand ich gar nichts mehr. Da strahlte er über´s ganze Gesicht.\\\"Du sollst nur wissen, es geht ihr gut, sie ist nun wirklich wohl behütet!\\\" Als ich das meinem Mann erzählte, war er genauso überrascht, mußte aber doch schmunzeln und sagte nur, \\\"Das ist typisch Paps, immerhin weißt du das auf unsere Tochter jemand ganz besonderes aufpasst, Opa und Uropa. Weißt du, ich denke der Herr wollte uns das wissen lassen, also seien wir dankbar\\\" Natürlich waren wir das, gar keine Frage, und so wurde unsere Tochter zu unserem \\\"Stern\\\" in manch dunklen Zeiten, himmelwärts sollte es gehen.

Dieses Jahr vor dem ersten Entschlafenengd. war es plötzlich unsere Tochter alleine, die mit 5 anderen Kindern vor mir stand.\\\"Mutti, bitte helft mit. Diese Kinder hatte nie jemand lieb!\\\" Mir wurde ganz anders und ich denke jeder hätte sofort zugesagt.Den Gottesdienst hielt unser \\\"neuer \\\" Bez.Älteste, den wir nach der Bezirksreform bekommen hatten. Während des Gottesdienstes holte er auf einmal einen Zettel hervor und las das Gedicht \\\"Vielleicht\\\" vor. Ich dachte an die Kinderseelen, nicht nur an diese 5, sondern alle die niemals Liebe kennenlernten. Nach dem Gd. ergab sich noch Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem Gottesknechten. Er wußte ja gar nicht das wir eine Tochter in der Ewigkeit haben und sagte uns ,nun hätten wir ja wohl sehr deutlich gezeigt bekommen, welch große Aufgaben unsere Tochter da hätte. Und das wir immer mit betenden Händen mithelfen mögen, auch er.Das machte uns sehr klein und dankbar.

Sicher ist das am Anfang ein kleiner Trost, aber eines ist gewiß, nichts geschieht ohne Grund , ohne Sinn. Und um ehrlich zu seien, ich persönlich weiß nicht ob ich es noch für wichtig halte zu erfahren warum, wenn wir erst alle da sind wo wir hin wollen, in der Herrlichkeit!
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