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Ich bin ja geborgen in Jesu...
Vor sechs Jahren bekamen wir die Nachricht, endlich den langersehnten und erbeteten \\\"Nachwuchs\\\" erwarten zu dürfen. Bis zur 25. Woche lief alles ohne Probleme, ich fühlte mich pudelwohl und wir waren überglücklich und dankbar.Nur einige Tage später setzten starke Blutungen ein, aber das Kind eine Tochter, lebte .Man entschloss sich eine Cerclage zu legen und ich blieb \\\"brav\\\" dort im Bett liegen. Eine weitere Woche später kam mir alles etwas merkwürdig vor. So agil wie unser Kind auch vorher war, es regte sich nicht mehr.

Eine Ärztin meinte das sei mein erste Schwangerschaft,ich solle mal ruhig bleiben, denn ich hätte keine Ahnung, kurz darauf setzten schmerzen ein, ich bekam Wehen.Nun war ich plötzlich nicht mehr \\\"dumm\\\", man brachte mich zum Chefarzt.Als er das Ultraschallgerät einschaltete und den Bildschirm von mir wegdrehte überkam mich schon Panik.Sein Blick verriet mir eigentlich schon genug.Als er dann sagte \\\"Es tut mir sehr leid, wirklich, aber...\\\" war ich so geschockt das ich es nicht glauben wollte. Noch in dieser Nacht hatte es sich doch bewegt und sich von mir in den Schlaf streicheln lassen.Das sollte alles vorbei sein?

Man klärte mich über die weiteren Schritte auf, aber die bekam ich schon gar nicht mehr richtig mit. Ich sollte also dieses Kind noch zur Welt bringen und bekam dafür die nötigen Tropfer usw. Vor allem sollte ich meine Mann informieren, damit ich nicht allein war. Seine Arbeitsstelle gab mir nur zu verstehen, er sei in einem Forum und dürfe nicht gestört werden! Also rief ich unseren Hirten an, der versprach an uns zu denken.Für uns brach die Welt zusammen, elf Jahre gebetet endlich glaubten wir unser größter Wunsch sei in Erfüllung gegangen und jetzt das? War das Gottes Wille und warum?

Als ich zu Hause war, hatte mein Mann bereits alles weggeräumt was auch nur annähernd an Prospekten usw. da war.Nun standen wir als verwaiste Eltern da und machten uns große Sorgen, hatten wir unserer Tochter genug mitgegeben im Glauben und Liebe? Das hört sich vielleicht verrückt an, aber solche Dinge durchzogen unsere Gedanken. Als ich Sonntags die \\\"Unsere Familie \\\" aufschlug, war ein Artikel mit der Überschrift \\\"Ich bin ja geborgen in Jesu\\\" vor mir gelegen.Da war es Geschwistern genau wie uns gegangen, und sie hatten sich dieses Lied als Zeichen erbeten. Wir brauchten nicht lange überlegen, vom Text her passte es ja ganz genau, also taten wir es den Geschwistern nach. Den nächsten Gottesdienst erlebten wir am Urlaubsort, wo unser heutiger Stammapostel noch als Bez.Apostel diente. Das war natürlich eine freudige Überraschung, denn das war nicht geplant.

Der Gottesdienst begann und wir hatten schon Bedenken, ob es von uns nicht zu vermessen war, da begann der Chor mit eben diesem Lied! Uns liefen Tränen der Freude und Dankbarkeit, wenn es auch im Herzen noch so furchtbar weh tat.Nach dem Gd. hielt er uns bei den Händen, sah uns lang und durchdringend an,und sagte dann in seiner so liebevollen Art: \\\"Geschwister ich sehe tiefen Kummer und Schmerz, ich weiß nicht warum aber ich weiß, der himmlische Vater wird helfen zu tragen.!\\\" Jetzt waren wir total perplex, woher sollte er das wissen, wir waren extra in diesen Urlaub \\\"geflüchtet\\\", und wir zählten nicht mal zu seinem Bezirk! Ja, das sind Gottes Wege!

Dieses Lied, so oft es auch gesungen wird ,löst bei uns immer eine besondere Demut und Dankbarkeit aus.So wie in diesem Jahr Pfingsten, abermals sind wir zu einem Kurzurlaub, nehmen an der Übertragung nicht zuhause teil, und mein Mann darf Geburtstag feiern.Ist schon ein besonderes Geschenk, eine Stammapostelübertragung. Der Gottesdienst geht auf das Abendmahl für die Entschlafenen zu, und was singt der Kinderchor? Wir sehen uns an, und wissen es als Gruß zu nehmen. Man könnte nun sagen Zufall oder naja, war so eingeübt, ja sicherlich, aber der Herr lenkt und dafür sind wir dankbar.Auch wenn es anders \\\"gut\\\" wurde als wir es uns damals erhofften, der Herr war stets an unserer Seite und gab Trost und Kraft zum Tragen.Und dafür sind wir dankbar und wollen es nie vergessen.
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