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Der Herr ist mein Hirte
Immer wenn ich das Lied "Der Herr ist mein Hirte" höre oder im Chor singe, werde ich an ein wunderschönes Glaubenserlebnis vor einigen Jahren erinnert.
Vor vielen Jahren wurden russische Archive nach über 50jähriger Verschlossenheit geöffnet; es handelte sich dabei u.a. auch um Briefe von Soldaten der deutschen Wehrmacht und Kriegsgefangenen. Ich kaufte mir damals ein Buch mit Briefen von Soldaten vor, während und nach Stalingrad. Die Briefe an Ehefrauen, Freundinnen, Eltern etc. waren absolut erschütternd. Jeder erzählte das unvorstellbare Leid des Krieges, schilderte Tatsachen und beschönigte nichts an seiner für ihn hoffnungslosen Situation. Unter den weit über 100 Briefen war jedoch nur ein einziger, der auch Gott erwähnte, was mich sehr verwunderte. Dieser Brief war von einem Mann namens Oskar an seine Frau und seine zwei Kinder geschrieben worden. Er schilderte seiner Frau seine Lage und auch die Tatsache, daß er nicht mehr nach Hause zurückkehren werde. Das hat mich zutiefst berührt. Obwohl er den Tod vor Augen hatte, tröstete er seine Frau mit dem Psalm "Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln".
Unser damaliger Bez.älteste forderte in einem Gottesdienst uns Jugendliche auf, um Glaubenserlebnisse zu beten bzw. den lieben Gott auch darum zu fordern.
Ich ging auf die Kniee und betete, daß, wenn Oskar den Weg zum Erlösungswerk gefunden hat, doch das Lied "Der Herr ist mein Hirte" heute abend im Gottesdienst gesungen werden soll.
Es war Mittwochabend und als unser Hirte das Textwort für den Gottesdienst vorlas, beschlichen mich langsam Zweifel. Mein erbetenes Lied paßte absolut nicht zum Textwort; würde es mein geschätzter Dirigent singen lassen - und er hatte immer die passende Liedauswahl zum Gottesdienst, wofür er sehr bekannt war - so würde man im Deutschunterricht von Themaverfehlung ausgehen.
Irgendwie war ich während des ganzen Gottesdienstes etwas resigniert. Alle gesungenen Lieder entsprachen nicht meinem Gebetswunsch - ich gab sozusagen die Hoffnung auf.
Als wir das Abschlußlied nach dem Gottesdienst singen sollten, brauchte unser Dirigent ziemlich lange, um das Lied anzuzeigen. Ich saß schräg hinter ihm und merkte, wie es innerlich in ihm arbeitete. Auf einmal streckte er die Anzeigetafel hoch, ich schlug das Angezeigte vor mir auf und las "Der Herr ist mein Hirte". Da mußte ich dann wirklich schlucken.
Als ich meinen Dirigenten nach dem Gottesdienst auf dieses Erlebnis bzw. meinen Gebetswunsch ansprach, meinte er, daß er fünf Lieder zum Abschluß des Gottesdienstes in Gedanken hatte. Das Lied "Der Herr ist mein Hirte" drängte sich ihm jedoch förmlich auf und er dachte noch, daß es doch eigentlich gar nicht zum Textwort und dem Dienen der Amtsträger passe. Nach seiner Aussage konnte er aber nichts anderes, als genau dieses Lied singen lassen.
Dieses Erleben hat uns dann unwahrscheinlich gefreut. Man sieht, für unseren himmlischen Vater ist nichts unmöglich.
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